Regionale Innovationsstrategie des Landes Brandenburg (innoBB plus)

Kernstück der Regionalen Innovationsstrategie des Landes Brandenburg  (innoBB plus) ist die gezielte Unterstützung der Unternehmen und wichtiger Akteure in den brandenburgischen Wachstumsfeldern.

Begonnen hatte 2005 die sektorale Fokussierung in der Wirtschaftsförderpolitik mit 16 Branchenkompetenzfeldern, die im weiteren Verlauf bereits auf 14 Branchenkompetenzfelder konzentriert wurden.

Im Koalitionsvertrag wurde eine weitere sektorale Prioritätensetzung vereinbart, die die Weiterentwicklung besonders wachstums- und wettbewerbsfähiger Branchenkompetenzfelder zu Clustern und damit die Erreichung einer neuen Qualität verfolgt.

Unter Berücksichtigung der Evaluierung der Wirtschaftsförderpolitik und der Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg (innoBB) wurden fünf gemeinsame Cluster für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg identifiziert. Wegen der wirtschaftsstrukturellen Besonderheiten Brandenburgs als Flächenland im Vergleich zum Stadtstaat Berlin hat das Land Brandenburg entschieden, neben den 5 gemeinsamen Clustern mit Berlin weitere 4 Brandenburg-spezifische Cluster gezielt zu unterstützen.

Länderübergreifende Cluster Berlin-Brandenburg:

Brandenburg spezifische Cluster:

 

Regionalisierung der Clusterstrategie  

Brandenburg ist ein Flächenland mit einer stark heterogenen Wirtschaftsstruktur. Dieser Heterogenität kann nur mit einem regional angepassten Innovationsansatz entsprochen werden. Hierbei sind die 15 Regionalen Wachstumskerne (RWKs) wichtige Akteure, aber auch die Wirtschaftsförderer in den Kreisen und Kommunen, die im Land ansässigen
Hochschulen und die bestehenden Technologie- und Gründerzentren.

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Ergebnis- und Wirkungsmonitoring

Um die Ergebnisse und die Wirkungen der Aktivitäten in den Clustern messen zu können,  wurde ein Erfolgs- und Wirkungsmonitoring eingerichtet, wonach auf makroökonomischer Ebene die Beschäftigungs- und Umsatzentwicklung der Unternehmen in den Clustern und Clusterkernen erfasst und mit konkreten Indikatoren gemessen werden.

letzte Änderung am 19.07.2016