Außenwirtschaft / Marktzugang

Das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten unterstützt Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Erschließung neuer Märkte. Wichtigstes Instrument dabei ist die einzelbetriebliche Förderung über die "Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft zur Förderung von Unternehmensaktivitäten im Management, Marketing, Messen und Markterschließung im In- und Ausland von kleinen und mittleren Unternehmen" (M4).

Gefördert werden: 

  • Maßnahmen des innerbetrieblichen Managements, 
  • Maßnahmen des Marketings und der strategischen Unternehmensführung im Inland,  
  • Teilnahmen an Messen und Ausstellungen,  
  • Maßnahmen im Ausland zur Vorbereitung des Marktauftritts auf einem neuen Markt und Markterschließungsstrategien,  
  • Marktzugangsprojekte, die zielland- bzw. branchenorientiert sind,   
  • Innovationsunterstützende Dienstleistungen wie Zertifizierung und Anpassung von Produkten an neue Märkte.  

Daneben organisieren die Kammern und die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH gemeinsam oder arbeitsteilig mit der Berliner Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner GmbH Firmengemeinschaftsstände auf wichtigen nationalen und internationalen Messen unter der Dachmarke "Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg", auf denen sich KMU aus der Region präsentieren können. Die in diesem Rahmen für 2009 vorgesehenen Messegemeinschaftsstände sind im aktuellen Messeplan verzeichnet.

Unternehmerreisen bilden ein weiteres wichtiges Instrument, um Unternehmen bei der Markterschließung im Ausland zu unterstützen und tragen gleichzeitig dazu bei, den Wirtschaftsstandort Brandenburg im Ausland bekannter zu machen. (Pressemitteilungen Außenwirtschaft/Brandenburg International)

Regionale Partner bei der Unterstützung von Außenwirtschaftsaktivitäten sind die Kammern und die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB) und bietet den Unternehmen umfangreiche Dienstleistungen rund um das Thema Internationalisierung.

Ansprechpartner für die Förderprogramme des Landes ist die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB). Die Programme werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus Mitteln des Landes Brandenburg finanziert.

Mit dem "Außenwirtschaftskonzept für das Land Brandenburg" wurde die Außenwirtschaftspolitik neu justiert. Das Außenwirtschaftskonzept bezieht sich im Kern auf den originären Bereich der Außenwirtschaftsförderung, der vom Wirtschaftsministerium verantwortet wird. Es ist auf mittlere Frist angelegt und wird nach Evaluierung fortgeschrieben.

Seit Jahren wird im Bereich der Außenwirtschaft eng mit dem Land Berlin zusammengearbeitet. Als zentrales Koordinierungsorgan fungiert die Arbeitsgemeinschaft Außenwirtschaft Berlin-Brandenburg, in der u. a. die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Berlin Partner GmbH, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, die Wirtschaftsressorts von Berlin und Brandenburg sowie die Staatskanzlei Brandenburg vertreten sind. Eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft ist die jährlich stattfindende Außenwirtschaftskonferenz Berlin-Brandenburg, die über außenwirtschaftliche Aktivitäten und Möglichkeiten informiert.

letzte Änderung am 15.12.2009