Deutsche Hauptstadtregion und Polen arbeiten im Bereich der optischen Technologien eng zusammen

Dritte Ausschreibung für Kooperationsprojekte startet – Brandenburg erstmalig beteiligt

Berlin / Potsdam, 17. Februar 2017. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin, das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und das polnische Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung (NCBR) haben eine gemeinsame Ausschreibung für Projekte aus Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich der optischen Technologien gestartet. Gefördert werden grenzüberschreitende Verbundprojekte. Berlin und Polen arbeiten hier schon seit einigen Jahren zusammen,  bereits zum dritten Mal wird die Innovationskooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Hauptstadtregion und Polen gefördert. Das Land Brandenburg ist erstmalig daran beteiligt.

Unter dem Motto  „Optical Metrology for Production Processes, Environmental Monitoring and Bioanalysis“ sollen innovative optische Komponenten und Systeme für intelligente Lösungen in der Mess- und Kommunikationstechnik im Kontext der Digitalisierung, Industrie 4.0, Green Economy, Clean Tech und Health-IT entwickelt werden.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: „Ich begrüße den Aus- und Aufbau strategischer Partnerschaften mit polnischen Clustern im Bereich der Optischen Technologien. Damit erschließen wir neue innovative Potenziale und können die Verflechtung von Wirtschaft und Wissenschaft beiderseits der Oder intensivieren. Wir unterstützen diese Entwicklung aktiv, in dem wir unsere Innovationsförderprogramme für internationale Forschungs- und Entwicklungskooperationen öffnen und uns gemeinsam mit unseren polnischen und brandenburgischen Partnern an der Finanzierung von transnationalen Innovationsprojekten beteiligen. Auf der Basis eines entsprechenden Kooperationsabkommens mit Polen konnten wir so seit 2014 schon mehrere erfolgreiche F&E-Projekte zum beiderseitigen Nutzen unterstützen.“

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber:  „Die polnischen Nachbarn zählen zu unseren wichtigsten Handelspartnern. Ich freue mich, dass märkische Unternehmen und Forschungseinrichtungen nun auch im Bereich der optischen Technologien eng mit Unternehmen und Institutionen aus Polen kooperieren und gemeinsame Projekte auf den Weg bringen können. Bei den optischen Technologien zählt die deutsche Hauptstadtregion zu den wichtigsten Wachstumsregionen Deutschlands. Polen ist im Optik-Bereich, insbesondere auf dem wissenschaftlichen Sektor, weit vorn. Ich bin überzeugt: Von der länderübergreifenden Kooperationen profitieren alle Beteiligten. Das bringt die Optik-Branche weiter voran und stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit.“

Die Hauptstadtregion gehört zu den wichtigsten Zentren für Optische Technologien und die eng verzahnte Mikrosystemtechnik in Deutschland. In Berlin und Brandenburg gibt es etwa 400 Technologieunternehmen mit mehr als 16.000 Beschäftigen, zu deren Kerngeschäft die Optischen Technologien und/oder die Mikrosystemtechnik gehören. Durch die gezielte internationale Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Berlin und Brandenburg soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt und die internationale Sichtbarkeit der Hauptstadtregion als Ort für neue innovative Lösungen erhöht werden.

Die Förderung der Berliner bzw. Brandenburger Verbundpartner erfolgt jeweils im Rahmen des regionalen Programms zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (ProFIT). Die polnischen Verbundpartner werden über ein Förderprogramm des NCBR unterstützt.

Das Land Berlin unterstützt seit 2012 die Partnerschaft zwischen Berlin und Polen im Bereich der optischen Technologien mit der Etablierung des Photonics & Optoelectronics Network (PHOENIX). Im darauf folgenden Jahr unterzeichneten die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie das polnische Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung eine Kooperationsvereinbarung. Im September 2016 ist das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg der Vereinbarung beigetreten.

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letzte Änderung am 13.06.2017