Brandenburg, Europa und die Welt

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Medien

Grußwort zur Europawoche 2010

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der 1. Dezember 2009 war ein historischer Tag: Er markierte das Inkrafttretens des Vertrages von Lissabon.

Mit diesem Vertragswerk hat sich das Kräfteverhältnis innerhalb der Europäischen Union nachhaltig verändert. Die Zuständigkeiten des Europäischen Parlaments sind weiter gewachsen und das Parlament ist als Gesetzgeber nunmehr gleichberechtigter Partner des Rates der Europäischen Union.

Der Vertrag von Lissabon bedeutet eine Stärkung der Demokratie in Europa. Er stärkt den Einfluss der Bürgerinnen und Bürger sowie der nationalen Parlamente. Die nationalen Parlamente sind erstmals zu Akteuren im europäischen Gesetzgebungsverfahren geworden. Sie können europäische Gesetzgebung auf die Wahrung der Subsidiarität, d.h. der Rechte der Mitgliedstaaten, kontrollieren. Zusätzlich haben die Bürgerinnen und Bürger ein direktes Mitspracherecht erhalten. So wird durch den Vertrag die „Europäische Bürgerinitiative“ eingeführt. Eine Million Bürger aus verschiedenen Mitgliedsstaaten können die Europäische Kommission direkt dazu aufzufordern, einen Vorschlag für eine europäische Gesetzgebung vorzulegen.

Die EU ist ein Europa der Werte, insbesondere der Freiheit und der Solidarität. Der Lissabon-Vertrag fördert diese Werte, indem er die Charta der Grundrechte in das europäische Primärrecht einbezieht und damit einen besseren Schutz der europäischen Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Die Charta ist eine Garantie dafür, dass die Institutionen und die Gesetze der Union die grundlegenden Menschenrechtsnormen nicht verletzen.

Der Vertrag von Lissabon lässt sich in gewisser Weise mit einem Werkzeugkasten vergleichen. Wenn wir diese Werkzeuge, die er uns an die Hand gibt, richtig nutzen, dann helfen sie, Solidarität, Zusammenhalt, Wohlstand und Sicherheit für die Menschen in Europa zu gewährleisten.

Nutzen auch Sie diese Werkzeuge und gestalten Sie die Zukunft Europas mit. Machen Sie Gebrauch von Ihrem Recht, sich einzumischen und nehmen Sie mit Ihren und über Ihre Europa-Abgeordneten an der politischen Diskussion teil. Die Europawoche bietet hierfür zahlreiche Gelegenheiten.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich wünsche Ihnen eine Europawoche mit vielen interessanten Veranstaltungen und Begegnungen, die neugierig machen auf Europa.

Ihr Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments

 

 

 

Europawoche 2010 in Brandenburg -
Jetzt Veranstaltungen anmelden!

MedienSeit 1995 findet rund um den Europatag der Europäischen Union, den 9. Mai, eine Europawoche statt. Am 9. Mai 1950 veröffentlichte der französische Außenminister Robert Schuman seine historische Erklärung zur Zukunft Europas, in der er eine Montanunion zwischen Frankreich und Deutschland vorschlug, die allen anderen europäischen Staaten offen stehen sollte. Diese Montanunion, durch den Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl in Recht gegossen, sollte die Keimzelle der Europäischen Union werden. Die von den deutschen Bundesländern organisierte Veranstaltungswoche informiert über die Geschichte der europäischen Integration, aktuelle Entwicklungen und künftige Herausforderungen, vor denen die Europäische Union steht. Zahlreiche Institutionen organisieren Workshops, Seminare und kulturelle Veranstaltungen. Zur Europawoche in Brandenburg erscheint jedes Jahr ein Veranstaltungskalender. Vorhaben zur Europawoche werden auf Antrag der Projektverantwortlichen in das Heft aufgenommen.

Anmeldungsformular hier 

 

Europäisches Jahr 2010: Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

MedienDas öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung zu stärken und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen zu schärfen, dies sind die Ziele des Europäischen Jahres 2010. Das Europäische Jahr 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung wird auch in Brandenburg eine Rolle spielen. Mit dem EJ  2010, mit dessen Durchführung in Deutschland das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und im Land Brandenburg das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) beauftragt wurden, sollen drei große Themenfelder sichtbar werden:

 

  • "Jedes Kind ist wichtig - Entwicklungschancen verbessern!"
  • "Wo ist der Einstieg? - Mit Arbeit Hilfebedürftigkeit überwinden!"
  • "Integration statt Ausgrenzung - Selbstbestimmte Teilhabe für alle Menschen!"

 http://www.chancen-gegen-armut.brandenburg.de  

 

 

EU-Projekttag der Schulen - 10.5.2010

MedienDer „EU-Projekttag der Schulen“ ist eine erstmals unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft in 2007 durchgeführte Initiative mit dem Ziel, durch Besuche von Politikern und Vertretern europäischer Institutionen an Schulen und die Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern das Interesse am europäischen Projekt zu wecken und das Verständnis für das Funktionieren der Europäischen Union zu vertiefen. Die schulische Gestaltung des Projekttages liegt in der Eigenverantwortung der Länder bzw. Schulen. Die Teilnahme an dem Projekttag ist freiwillig. Eingeladen zur Teilnahme sind alle Schultypen und Klassenstufen, einschließlich beruflicher Schulen.

 

 

EU-Parlament hat neue Kommission gewählt

MedienDas Europaparlament hat am Dienstag mit breiter Mehrheit die neue EU-Kommission gewählt, die damit ihre fünfjährige Amtszeit antreten kann. Die Abgeordneten in Straßburg votierten mit 488 zu 137 Stimmen und 72 Enthaltungen für das 26-köpfige Team vom neuen und alten Kommissionschef Rosé Manuel Barroso. Deutschland wird in Brüssel künftig durch den scheidenden baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger vertreten.   

 

Die neue Kommission…      

 

 

 

 

Brandenburg 

 

 

Brandenburg ist „Europäische Unternehmerregion 2011“

Medien

Brandenburg ist vom Ausschuss der Regionen der Europäischen Union (AdR) zur „Europäischen Unternehmerregion 2011“ gekürt worden. Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hat die Auszeichnung heute in Brüssel aus den Händen des scheidenden AdR-Präsidenten Luc van den Brande entgegen genommen. Die neu gewählte AdR-Präsidentin Mercedes Bresso sowie der... mehr

 

Christoffers lud zum ersten Europa-Journalistenstammtisch ein

MedienAm 22. Januar begrüßte der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Ralf Christoffers, interessierte Journalisten zum ersten Europa-Journalistenstammtisch in die Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin. Frau MdEP Prof. Hübner, Vorsitzende des Ausschusses für regionale Entwicklung im EU-Parlament und ehemalige EU-Kommissarin für Regionalpolitik, hielt einen Vortrag über die Zukunft der EU-Kohäsionspolitik und ging dabei auf die Konsequenzen ein, die sich möglicherweise daraus für Brandenburg ergeben. Anschließend hatten die Journalisten die Gelegenheit, mit Minister Christoffers, Vertretern der EU-Kommission und Frau Prof. Hübner in kleinem Kreis zu diskutieren.  

 

 

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz - Chancen in Centru

Im Rahmen des Projektes “RenERg EuReg“ zwischen der Region CENTRU in Rumänien und der Lausitz (Südbrandenburg) gefördert durch das 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union, haben die CEBra GmbH in Zusammenarbeit mit der IBA Fürst-Pückler-Land GmbH eine Broschüre für kleine und mittelständische Unternehmen erstellen lassen. In dem Heft finden Brandenburger Firmen Hinweise für einen wirtschaftlichen Einstieg im Gebiet der erneuerbare Energien und der Energieeffizienz in Centru / Rumänien. Es geht um wesentliche Voraussetzungen für wirtschaftliche Aktivitäten, um die aktuelle Marktsituation und technologische Potenziale. Es werden rechtliche Rahmenbedingungen, politische und administrative Zuständigkeiten, Fördermöglichkeiten, marktspezifische Chancen und Barrieren für Investitionen angesprochen. Im Fokus der Broschüre stehen die Bereiche Biomasse, Wasserkraft, Windkraft, Solarthermie, Photovoltaik und Geothermie

 

 

 Termine

Medien

Europatermine finden Sie unter folgenden Link: http://www.europatermine.de/

  

Auftakt zur Marie-Curie-Graduiertenschule "ENGLOBE"

Mit einer Auftaktveranstaltung am 5. und 6. März 2010 startet an der Universität Potsdam die Marie-Curie-Graduiertenschule "ENGLOBE Enlightenment and Global History - Aufklärung und Globalgeschichte". Das von Prof. Günther Lottes und Prof. Iwan-Michelangelo D'Aprile am Historischen Institut koordinierte Programm verbindet die Universität Potsdam mit acht weiteren europäischen Partneruniversitäten, mit Kultureinrichtungen wie dem Goethe Institut oder dem Institut Français sowie assoziierten außereuropäischen Universitäten von Argentinien bis China. Die Graduiertenschule wird von der Europäischen Union mit rund 2,65 Millionen Euro gefördert und hat eine Laufzeit von vier Jahren.  

 

Veranstaltungsreihe „Wachstumskerne – Starke Standorte für Brandenburg“ 

Das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten und die Staatskanzlei haben gemeinsam mit den 15 Regionalen Wachstumskernen (RWK) im Land Brandenburg die Veranstaltungsreihe „Wachstumskerne – Starke Standorte für Brandenburg“  gestartet. Ziel der aus Mittel der Technischen Hilfe des EFRE finanzierten Veranstaltungsreihe ist es, die Projekte der Regionalen Wachstumskerne einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Zugleich sollen ihre Chancen und Potenziale als „Starke Standorte“ für die Entwicklung der Region und des gesamten Landes direkt mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. In jedem der 15 Wachstumskerne findet zwischen bis Mai 2010 eine eigene Veranstaltung statt. Die Auftaktveranstaltung war am 17. Februar 2010 im Wachstumskern Luckenwalde.

 

Die weiteren Termine sind: 

Wachstumskern Potsdam: Mo., 1. März 2010, 16:00 UhrWachstumskern Brandenburg/Havel: Mo., 15. März 2010, 16:30 Uhr
Wachstumskern Neuruppin: Mi., 17. März 2010, 16:30 Uhr
Wachstumskern Schwedt: Do., 25. März 2010, 16:30 Uhr
Wachstumskern Ludwigsfelde: Mo., 29. März 2010, 16:30 Uhr
Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten: Mi., 31. März 2010, 15:00 Uhr
Wachstumskern Perleberg-Witttenberge-Karstädt, Mi., 7. April 2010, 17.00 Uhr
Wachstumskern Eberswalde: Do., 8. April 2010, 17:00 Uhr
Wachstumskern Fürstenwalde: Do., 22. April 2010, 16:30 Uhr
Wachstumskern Westlausitz: Do., 29. April 2010, 16:00 Uhr
Wachstumskern Schönefelder Kreuz (KW/Wildau/Schönefeld): Di., 4. Mai 2010, 18 Uhr
Wachstumskern Frankfurt/Eisenhüttenstadt: Mi., 12. Mai 2010, 16:30 Uhr
Wachstumskern Cottbus: Do., 20. Mai 2010, 16:30 Uhr
Wachstumskern Spremberg: Di., 25. Mai 2010, 16:30 Uhr

Kontakte für Rückfragen

Agentur ariadne an der spree GmbH
Penelope Rosskopf   
Torstraße 107        
10119 Berlin                     

Tel.: (030) 259 259 25
Fax: (030) 259 259 99

wachstumskerne@ariadne-an-der-spree.de
www.wachstumskerne.brandenburg.de  

  

 

 

Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für das Jean Monnet Programm 2010

Die Europäische Kommission hat ein Programm aufgelegt, um über und für die Europäische Integration verstärkt zu informieren und zu sensibilisieren. In diesem Zusammenhang sind die Hochschulen aufgefordert, Lehre und Forschung zur Europäischen Union anzubieten und können sich im Rahmen des Aufrufes für 2010 erneut für die Einrichtung von Jean Monnet Modulen, Jean Monnet Lehrstühlen, Jean Monnet Kompetenzzentren sowie Tagungen und Seminaren bewerben. Die Bewerbungsfrist ist der 12. Februar 2010. Weitere Informationen zum Aufruf und die Bewerbungsunterlagen unter:
http://eacea.ec.europa.eu/llp/funding/2010/call_jean_monnet_action_ka1_2010_en.php

   

Journalistenpreis 2010

Das Europäische Parlament ruft zum dritten Mal seinen Journalistenpreis aus. Ausgezeichnet werden Journalisten, die durch ihre Arbeit zu einem besseren Verständnis aktueller europäischer Themen sowie der Funktionsweise und Politik der EU beitragen. Der Preis wird in vier Kategorien verliehen (Print, Radio, Fernsehen, Online) und ist jeweils mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Die Beiträge müssen in einer der offiziellen EU-Sprachen verfasst und im Zeitraum zwischen 1. Mai 2009 und 31. März 2010 veröffentlicht worden sein. Die Preisverleihung findet am 15. Oktober 2010 statt. Frist für das Einreichen der Beiträge: 15.1. bis 31.3. 2010. Weitere Informationen hier...

 

 

 

StudyWorld 2010: Messe für Studium, Praktikum und Weiterbildung

 

 

Die internationale Hochschulmesse "StudyWorld 2010" bietet am 23./24. April in Berlin Informationen aus erster Hand zu Bachelor- und Masterstudiengängen in Deutschland und weltweit, Praktika im Ausland, Förderungsmöglichkeiten sowie zahlreiche Anregungen zur Studien- und Karriereplanung. Zu den Ausstellern gehören u.a. staatliche und private Hochschulen aus aller Welt, Stipendien- und Förderinstitutionen,
Studieninformations- und Beratungsdienste, Praktikumsvermittlungen, Austauschorganisationen und Stiftungen. Insgesamt werden 170 Aussteller aus 25 Ländern erwartet. Im Vortragsprogramm stehen über 70 Seminare und Präsentationen rund um Studium und Karriere zur Auswahl. Die Messe richtet sich an Schüler, Studenten, Absolventen und Berufstätige. Weitere Informationen: http://www.studyworld2010.com

 

 

 

Praktikant

Praktikantinnen und Praktikanten gesucht

Das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten in Potsdam bietet die Möglichkeit eines Praktikums im Bereich „Europapolitische Kommunikation“ an. Ansprechpartner: Wolfgang Balint (Wolfgang.Balint@mwe.brandenburg.de), Tel.: (0331) 866-1840.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

letzte Änderung am 15.03.2010