Vertretung des Landes Brandenburg bei der Europäischen Union in Brüssel
- Brandenburg in der Europäischen Union
- Die Arbeit der Landesvertretung
- Unsere Partner in Brüssel
- Mitarbeiter
- Adresse
Brandenburg in der Europäischen Union

Seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 gehört Brandenburg zur Europäischen Union. Als Unionsbürger genießen die Brandenburgerinnen und Brandenburger die Vorteile der Reise-, Niederlassungs- und Handelsfreiheit in einem gemeinsamen Markt von über 450 Millionen Einwohnern. Der Binnenmarkt, die Einführung des Euro und die Osterweiterung der EU eröffnen der exportorientierten deutschen Wirtschaft neue Möglichkeiten für Produktionswachstum und Beschäftigung. Brandenburgische Unternehmen profitieren davon.
Die Entscheidungen der europäischen Institutionen gewinnen auch für die Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg zunehmend an Bedeutung. Sie wirken sich unmittelbar auf das persönliche Leben der Menschen aus. Dies gilt für alle Bereiche des Binnenmarktes.
Besondere Bedeutung kommt den Fördermaßnahmen zu, die das Land über die europäischen Strukturfonds erhält. Mit den Geldern aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie dem Europäischen Fonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und den Programmen für grenzüberschreitende und interregionale Zusammenarbeit werden in Brandenburg seit Jahren wichtige Investitionsvorhaben nachhaltig gefördert, wie etwa zum Ausbau der Infrastruktur des Landes, zur Modernisierung der Landwirtschaft und zur Förderung kleiner und mittelständiger Unternehmen sowie zukunftsträchtiger Industrien. Weitere EU-Programme, wie das Rahmenprogramm zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP), das 7. Forschungsrahmenprogramm oder die verschiedenen EU-Programme im Bereich Bildung und Kultur eröffnen Brandenburg vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten regionaler Herausforderungen und damit neue Entwicklungschancen.
Die Erweiterung der Europäischen Union, insbesondere um die Länder Mittel- und Osteuropas, bringt für Brandenburg eine einmalige Chance. Mit dem Beitritt dieser Staaten ist Brandenburg aus einer Randlage an der früheren EU-Außengrenze in das Zentrum einer Region mit sich dynamisch entwickelnden Wirtschaftsbeziehungen gerückt. Die Zusammenarbeit mit dem unmittelbaren Nachbarn Polen, die in Brandenburg Verfassungsrang genießt, sowie mit den anderen mittel- und osteuropäischen Staaten vertieft sich im Zuge ihrer EU-Mitgliedschaft weiter und eröffnet für Brandenburg auf lange Sicht wirtschaftliche Vorteile sowie kulturelle Bereicherung.
Die großen Entwicklungschancen, die die Europäische Union bietet, können um so besser genutzt werden, je mehr Europa im Bewusstsein der Brandenburger präsent ist. Vertiefte Kenntnisse über die europäischen Institutionen und ihr Handeln, die Politikfelder der EU und EU-Förderprogramme sind für jeden Brandenburger lohnenswert.
Die Arbeit der Landesvertretung
Die Vertretung des Landes Brandenburg bei der Europäischen Union wurde 1992 eingerichtet. Sie nimmt Interessen des Landes auf europäischer Ebene wahr und vermittelt Informationen zwischen der EU und der Landesregierung. Sie ist ein Referat der Abteilung „Europa, Internationales“ der Staatskanzlei und untersteht dem Bevollmächtigten beim Bund und für Europaangelegenheiten.
Die Landesvertretung erfüllt folgende Aufgaben:
- Unterrichtung der brandenburgischen Ministerien über die Ergebnisse von Gipfeltreffen, Ratstagungen, Parlaments- und Kommissionssitzungen und anderen europäischen Tagungen sowie über ressortrelevante Vorhaben der europäischen Institutionen.
- Vertretung brandenburgischer Interessen im europäischen Willensbildungsprozess durch Kontakte zu den Entscheidungsträgern in den EU-Institutionen, anderen Regionalbüros sowie zur Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU und zu EU-Vertretungen anderer Mitgliedstaaten.
- Zusammenarbeit mit den Vertretungen und Büros der übrigen Länder der Bundesrepublik Deutschland in Brüssel
- Zusammenarbeit mit den EU-Verbindungsbüros der brandenburgischen Partner- und Kooperationsregionen.
- Kontakt mit den brandenburgischen Europaabgeordneten und in Brüssel tätigen Brandenburgern.
- Ansprechpartner für brandenburgische Landkreise, Kommunen, Hochschulen, Unternehmen, Verbände und sonstige Einrichtungen bei der Vermittlung von Kontakten zu europäischen Entscheidungsträgern.
- Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere Besuchergruppenbetreuung, Verbreitung von Informationen über das Land Brandenburg in Brüssel.
- Dr. Marcus Wenig - Leiter - 0032 2 737 74 50
(Grundsatzfragen, Beziehungen zu den europäischen Institutionen) - Kathrin Rahn - stv. Leiterin - 0032 2 737 74 53
(Arbeit, Soziales, Gesundheit, AdR) - Birgit Urban - 0032 2 737 74 63
(Wirtschaft) - Ellen Kray - 0032 2 737 74 54
(Verkehr, Forschung, Bildung, Jugend) - Jörg Ecker - 0032 2 737 74 55
- (Land- und Forstwirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz)
- Svea Bernhöft - 0032 2 737 74 56
(Justiz und Sicherheit) - Roland Stevener - 0032 2 737 74 62
(Kommunales, Migration, E-Government, Verwaltungsrecht) - Claudia A. Lehmann - 0032 2 737 74 58
(Verwaltung, Haushalt, Personal) - Thomas Krahl - 0032 2 737 74 31
(Verwaltungsassistenz, Haushalt, Praktikanten) - Birgit Folkmanis - 0032 2 737 74 51
(Büroassistentin) - Peggy Navarro - 0032 2 737 74 52
(Büroassistentin)
Vertretung des Landes Brandenburg bei der EU
Rue Joseph II 108
B - 1000 Brüssel
Telefon: 0032 2 737 74 51
Fax: 0032 2 737 74 69
E-Mail: poststelle@eulv.brandenburg.de
Web: www.lv-eu.brandenburg.de


Seite drucken