Brandenburg und die EU
Die Zugehörigkeit zur Europäischen Union war und ist für die Landespolitik und die Entwicklung Brandenburgs von großer Bedeutung. Das gilt in besonderer Weise für die Fördermittel aus den EU-Fonds, die vielerorts im Land für unterschiedlichste Vorhaben verwendet werden.
Folgenreich sind jedoch ebenso die Auswirkungen des EU-Rechts auf die Landesgesetzgebung, die Einbindung und Mitarbeit in EU-Gremien wie dem Ausschuss der Regionen und die vielfältigen internationalen Kontakte Brandenburgs. Wir haben diesen hohen Stellenwert Europas für Brandenburg offensiver und deutlicher als früher kommuniziert. Mit zahlreichen Aktivitäten wird Europa verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerufen.
Im Rahmen des Projektes „Europa im Blick“ beispielsweise erklären Politologen und Verwaltungswissenschaftler in den Schulen die EU-Strukturen und informieren über die positiven Auswirkungen der Struktur förderung im Land Brandenburg. Mit der Verleihung von Europa -Urkunden im Rahmen der jährlichen Europawoche ehrt der Ministerpräsident die Verdienste aktiver „Brandenburgischer Europäer".
Damit Europa nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen der Brandenburgerinnen und Brandenburger ankommt, braucht es vor allem das unmittelbare und individuelle Erleben von Europa, von europäischer Nachbarschaft und Partnerschaft. Das ermöglichen vielfältigste Städte- und Schulpartnerschaften sowie Begegnungen von Brandenburger Jugendlichen mit Gleichaltrigen aus Ost und West. Von besonderer Bedeutung sind grenzüberschreitende Projekte. Beispielgebend ist die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Sie trägt seit Langem mit Engagement und Erfolg zur Pflege der deutsch-polnischen Beziehungen, zum Austausch mit Mittelosteuropa und zur Förderung eines gesamteuropäischen Bewusstseins bei.


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